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Fantastische Ausstellung weckt Erinnerungen

Die Mitglieder der Europäischen Spielesammler-Gilde fanden die Resonanz auf ihre diesjährige Ausstellung „Drachen, Magier und andere Fabelwesen“ einfach „fantastysch“ (sic). - Weit über 100 zum Thema ausgewählte Exponate - Brett- und Kartenspiele - zogen die Besucher der diesjährigen Messe „Spiel“ vom 22. bis 25. Oktober in Essen magisch an. Verblüfft waren die Besucher am ESG-Stand unter anderem von der großen Bandbreite, die ältere Kartenspiele aus der Zeit noch vor dem ersten Weltkrieg zum Thema Märchen boten. Aus dem Jahr 1860 stammte das älteste ausgestellte Spiel - „Wettlopen“ - eine frühe spielerische Umsetzung des Wettlaufs zwischen Hase und Igel.

Vitrine
Vitrine

Sehr oft wurden bei den Besuchern Erinnerungen an den Beginn ihrer Spielerkarriere wach, als sie in den Vitrinen jene frühen Fantasyspiele und Rollenspielbücher wiederfanden, die sie in den späten 70er und frühen 80er Jahren „nächtelang“ (O-Ton) an den Spieltisch fesselten. - „Talisman“ von Schmidt, die Spielbücher aus dem Thienemann-Verlag, die ersten Fantasybrettspiele aus den USA wie  „Titan“  oder „Wizard´s  Quest“, beide von Avalon Hill, sowie die Spiele zum Bereich „Das schwarze Auge“ entlockten den Ausstellungsbesuchern des Öfteren nostalgische „Weißt-Du-noch?“-Kommentare.

Besucher

Nicht wenige Tolkienfans zeigten sich überrascht, dass es auch schon vor der aufwändigen Verfilmung der Trilogie und dem damit verbundenen Herr-der-Ringe-Hype Spiele zu Tolkiens großem Fantasythema gab: Das früheste Spieleexponat zum Thema - „Conquest of the Ring“ - erschien bereits 1970 im Verlag Hobbit, Toys & Games Inc.


Zauberer Ingo Laubvogel

Für magische Momente sorgte zwischendurch ESG-Mitglied und Hobbymagier Ingo Laubvogel, der die „Fantasy“ der Zuschauer mit gekonnten Zauberkunststücken beflügelte. - Auch die täglich angebotenen Ausstellungsführungen des ESG-Ehrenvorsitzenden Rudolf Rühle fanden von Tag zu Tag größeren Anklang.

Unzufrieden waren eigentlich nur die vielen Besucher, die immer wieder einmal die natürlich absolut müßige Frage stellten, ob sie vielleicht das eine oder andere Spiel kaufen könnten.

Vitrine

Die „Europäische Spielesammler-Gilde möchte es nicht zuletzt wegen des großen Erfolges in diesem Jahr nicht versäumen, den beiden Sponsoren ihrer Ausstellung zu danken: Ohne die kostenlose Überlassung der Ausstellungsfläche durch den Veranstalter der Messe, den Friedhelm Merz Verlag, und die finanzielle Unterstützung der Jury „Spiel des Jahres“ für die Umsetzung wäre diese Ausstellung nicht möglich gewesen.

Frank Ükermann, 2. Vorsitzender ESG
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