Spiel des Jahres e.V.
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FAQ Verlage

Generelles



Leitfaden zur Bemusterung der Mitglieder des „Spiel des Jahres e.V." mit Rezensionsexemplaren





Mein Verlag ist neu. Wie mache ich die Jury auf meine Spiele aufmerksam?
Bitte prüfen Sie anhand der Kriterien (siehe nächste Frage), ob ihr Spiel formal für eine Auszeichnung in Frage kommt. Sollten Sie der Meinung sein, es könnte für eine Auszeichnung in Frage kommen, ist es am sinnvollsten, die Jurymitglieder per Mail auf Ihr Spiel aufmerksam zu machen. Bei Interesse werden sich die Mitglieder daraufhin bei Ihnen melden.
Bitte beachten Sie: Die Jury beurteilt keine Prototypen, Handmuster, Vorab- oder Kleinstauflagen. Nahezu unveränderte Neuauflagen bekannter Spiele kommen nicht in Frage. Bitte senden Sie nicht unaufgefordert Spiele zu.


Welche Spiele kommen für eine Auszeichnung in Frage?
Generell gilt: Nicht alle Spiele kommen für den Preis in Frage! Folgende formale Grundvoraussetzungen muss ein Spiel erfüllen, um im Auswahlverfahren berücksichtigt zu werden:
  • Die Regeln und alle weiteren, für das Spiel relevanten Texte müssen in deutscher Sprache verfasst sein.
  • Das Spiel muss im aktuellen Jahr oder im Vorjahr erschienen sein. Nahezu unveränderte Neuauflagen oder Jubiläumsauflagen bereits bekannter Spiele scheiden aus.
  • Das Spiel muss zum Zeitpunkt der Bewertung im Mai im Einzelhandel erhältlich sein, Prototypen, Handmuster oder Kleinstauflagen bewertet die Jury nicht.
  • Es muss ein Vertrieb im deutschsprachigen Raum bestehen.
  • Das Spiel muss allein für sich spielbar sein. Bloße Erweiterungen werden nicht berücksichtigt.

Spiele, die nicht sämtliche dieser Grundvoraussetzungen erfüllen, werden für die Jury-Arbeit nicht benötigt!


Senden die Verlage ihre Spiele ein wie bei einem Wettbewerb?
Nein. Die Mitglieder der Jury bekommen in ihrer Eigenschaft als Spielekritiker - wie alle anderen auch - Rezensionsexemplare neuer Spiele oder fordern sie an. Nicht die Verlage entscheiden also, welche Spiele ins Auswahlverfahren kommen, sondern die Mitglieder der Jury selbst. Deshalb macht es auch keinen Sinn, ein Spiel an die Geschäftsstelle der Jury zu schicken. Hier werden die Spiele nicht beurteilt. Dies machen die im deutschsprachigen Raum lebenden Jurymitglieder. Spielehersteller können die Jurymitglieder direkt per Mail auf ihre Neuheiten hinweisen.


Gibt es eine Art „Einsendeschluss“?
Nein. Grundsätzlich können alle Spiele berücksichtigt werden, die jeweils aus dem aktuellen und dem Jahr zuvor stammen, sofern sie rechtzeitig veröffentlicht werden und im Handel erhältlich sind. „Rechtzeitig“ heißt: Sie müssen in einer endgültigen Fassung so früh vorliegen, dass sie im alljährlichen Auswahlverfahren gründlich unter die Lupe genommen werden können. Für eine Berücksichtigung während der Erstellung der Nominierungen und Empfehlungslisten Mitte / Ende Mai ist eine Stimmenmehrheit innerhalb der Jury notwendig. Mehr als die Hälfte der Jurymitglieder muss also für das Spiel votieren. Dies ist nur möglich, wenn vorher genügend Zeit war, sich in vielen Proberunden von der Qualität des Spieles zu überzeugen. Deshalb sichtet die Jury verlässlich alle bis Ende März eingehenden Spiele. Später eingehende Spiele können ebenfalls noch im laufenden Jahr berücksichtigt werden, dies ist aber nicht immer zu gewährleisten.


Welche Termine gibt es bei „Spiel des Jahres“?
Die Preisträger für „Spiel des Jahres“, „Kinderspiel des Jahres“ und „Kennerspiel des Jahres“ werden alljährlich in der Regel Anfang Juni bis Ende Juli bekannt gegeben. Die Nominierung der Kandidaten und die Bekanntgabe der Empfehlungsliste erfolgt in der Regel Mitte bis Ende Mai, nach der Klausurtagung der Jury. Um sich mit den Spielen ausreichend beschäftigen zu können, sollten die Neuheiten der Jury bis spätestens Anfang April des jeweiligen Jahres vorliegen.
Termine


Sollen die Verlage ihre Spiele unaufgefordert zusenden?
Die Jury-Mitglieder erhalten Rezensionsexemplare in ihrer Eigenschaft als Spielekritiker.
Die Arbeit als Spielekritiker bildet die Basis für die Jury-Arbeit. Zu den Aufgaben eines Spielekritikers gehört es, den Markt zu sichten und nach interessanten Neuerscheinungen Ausschau zu halten. Zudem besteht innerhalb des Vereins ein enger Austausch über den aktuellen Spielejahrgang. Mitglieder machen sich gegenseitig auf interessante Spiele aufmerksam.
Die automatische Zusendung von Spielen wird von den Jury-Mitgliedern deshalb weder erwartet, noch vorausgesetzt. Relevante Spiele fordern die Mitglieder selbständig an, niemals für andere Mitglieder oder die komplette Jury. Jedes Jury-Mitglied benötigt für seine Arbeit nur ein Exemplar eines Spieles. Spielehersteller können die Jurymitglieder direkt per Mail auf ihre Neuheiten hinweisen.
Eine automatische Zusendung ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll:

  • falls dies für den Verlag einen deutlich geringeren Aufwand und damit geringere Kosten bedeutet;
  • um einen rechtzeitigen Eingang des Spiels bis Ende März zu gewährleisten.


Welche Spiele benötigt ein Mitglied der Jury „Spiel des Jahres" /
Kennerspiel des Jahres"?
Ein Mitglied der Jury „Spiel des Jahres" benötigt zunächst nur diejenigen Spiele, die es auch für seine Arbeit als Spielekritiker braucht. Kein Verlag sollte sich verpflichtet fühlen, alle Spiele automatisch zuzusenden.
Für seine Jury-Tätigkeit benötigt das Mitglied keine Kinderspiele. Sollte das entsprechende Mitglied journalistisch auch im Kinderspielbereich tätig sein, kann es hierfür genauso Rezensionsmuster anfordern wie andere Spielekritiker auch. Der Umfang hängt von der Intensität der Kritikertätigkeit ab.


Welche Spiele benötigt ein Mitglied der Jury „Kinderspiel des Jahres"?

Ein Mitglied der Jury „Kinderspiel des Jahres" benötigt zunächst nur diejenigen Kinderspiele, die es auch für seine Arbeit als Spielekritiker braucht. Kein Verlag sollte sich verpflichtet fühlen, alle Spiele automatisch zuzusenden.
Für seine Jury-Tätigkeit benötigt das Mitglied keine Erwachsenen- und Familienspiele.
Sollte das entsprechende Mitglied journalistisch auch im Erwachsenen- und Familienspielbereich tätig sein, kann es hierfür genauso Rezensionsmuster anfordern wie andere Spielekritiker auch. Der Umfang hängt von der Intensität der Kritikertätigkeit ab.


Welche Spiele benötigt ein Beirat der Jury „Kinderspiel des Jahres"?

Ein Beirat der Jury „Kinderspiel des Jahres" benötigt zunächst nur diejenigen Kinderspiele, die er auch für seine Arbeit als Spielekritiker oder seine sonstige Tätigkeit im Spielebereich braucht. Kein Verlag sollte sich verpflichtet fühlen, alle Spiele automatisch zuzusenden.
Für seine Jury-Tätigkeit benötigt der Beirat keine Erwachsenen- und Familienspiele. Sollte der entsprechende Beirat journalistisch auch im Erwachsenen- und Familienspielbereich tätig sein, kann er hierfür genauso Rezensionsmuster anfordern wie andere Spielekritiker auch. Der Umfang hängt von der Intensität der Kritikertätigkeit ab.


Welche Spiele benötigt ein beratendes Mitglied oder ein Ehrenmitglied der Jury „Spiel des Jahres"?

Ein beratendes Mitglied oder ein Ehrenmitglied der Jury „Spiel des Jahres" benötigt für seine Jury-Tätigkeit keine Rezensionsexemplare.
Sollte das entsprechende Mitglied darüber hinaus noch journalistisch als Spielekritiker tätig sein, kann es hierfür genauso Rezensionsmuster wie andere Spielekritiker auch anfordern. Der Umfang hängt von der Intensität der Kritikertätigkeit ab. Kein Verlag sollte sich verpflichtet fühlen, alle Spiele automatisch zuzusenden.

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