| Im Jahr 1995 hatte Friedhelm Merz die Idee, Nachwuchsautoren einen tieferen Einblick in die Branche zu geben. Dazu begründete er das Spieleautoren-Stipendium und vergab es erstmals. Nach seinem Tod führte die Jury „Spiel des Jahres“ dies fort: Sie trägt das Autorenstipendium finanziell. Es soll den „Nachwuchskräften“ Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Spieleszene ermöglichen, so dass der Blick nicht nur für die reine Autorentätigkeit geschärft wird, sondern Verbraucherperspektiven und spielewissenschaftliches Umfeld erfahrbar werden. Die Jury „Spiel des Jahres“ stellt für das Stipendium eine Summe von 3.000 Euro zur Verfügung, die Fahrtkosten und Spesen während des insgesamt vierwöchigen Praktikums abdecken sollen. Vorgesehen sind je ein einwöchiges Praktikum bei einem großen und kleinen Spieleverlag, im Spielwarenfachhandel und im Deutschen Spiele-Archiv in Marburg. Abschließend erstellen die Stipendiaten einen Praktikumsbericht, der auf dieser Seite und in der Zeitschrift „Spiel & Autor“ veröffentlicht wird. Vergeben wird das Stipendium alljährlich auf dem Göttinger Spieleautorentreffen. Interessenten können sich auf der Seite www.spiel-und-autor.de dafür bewerben und weiter informieren. Eine Jury bestehend aus Vertretern der Spieleautorenzunft (SAZ), der Jury "Spiel des Jahres" und dem Preisträger des Vorjahres wählt während der Veranstaltung in Göttingen eine Autorin oder einen Autoren für den Förderpreis aus. Die Stipendiaten und eine Auswahl ihrer später veröffentlichten Spiele:
1995 Jens-Peter Schliemann (Piranha Pedro, Karibik) Die Praktikumsberichte der Preisträger über ihr Spieleautoren-Stipendium finden Sie, wenn Sie die Namen der Autoren anklicken. |



