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Carabande
Ich beginne mit einem gutgemeinten Rat: Kaufen Sie dieses Spiel auf keinen Fall! Wenn Sie es aber doch tun sollten, dann schließen Sie es weg, Zeigen Sie es niemandem! Und falls doch, falls Sie verrückt genug sein sollten, auch das zu tun, dann nehmen Sie sich für die nächsten Stunden nichts vor, denn wenn Sie das Spiel auch nur für ein paar Minuten unbeaufsichtigt lassen, dann könnte es sein, daß Sie stolzer Besitzer eines Exemplares "Carabande" waren ...
"Carabande" ist eine kleine Sensation. Es wurde im letzten Jahr als Bausatz von seinem Autor im Eigenverlag angeboten und war so von Anfang an dazu verurteilt, ein Schattendasein zu führen. Dem engagierten Spieleverlag Goldsieber ist es nun zu verdanken, daß "Carabande" daraus erlöst wurde. Und das ist gut so, denn das Spiel ist der absolute Hammer. Noch selten habe ich erlebt, daß etwas jeden, der es sieht, so in seinem Bann zieht. Angelehnt an das indische Nationalspiel "Carrom" geht es darum, Holzscheiben über einen Rundkurs zu schnipsen. Dieser ist, im Gegensatz zum Original, variabel gestaltbar und erlaubt viele verschiedene Rennstrecken. Außerdem kann man die Banden, die ein Rausfliegen verhindern sollen, teilweise versetzen und so den Kurs verschieden schwierig gestalten. Doch wie auch immer, "Carabande" zeigt uns eindrucksvoll, daß gute Aktionsspiele nicht unbedingt mit Elektronik vollgestopft sein müssen. Gönnen Sie sich also dieses köstliche Vergnügen - nur hüten Sie das Spiel wie Ihren Augapfel! (Helmut Wresnik) "Carabande" von Jean de Poel, Goldsieber, für 2 - 8 Spieler ab 8 Jahren
Mit dem richtigem Gefühl im Finger wird das eigene Rennauto, eine kleine Holzscheibe, über eine Preßholz-Rennbahn ins Ziel geschnipst. Bis zu acht Spieler können zur Aufholjagd um die CARABANDE-Trophäe antreten. Ein tolles Geschicklichkeitsspiel, von der Bewegungstechnik an das indische CARROM angelehnt. Schon der Aufbau der Rennbahn ist ein eigenes Spiel, zehn Kurven und sechs Geraden lassen den Bau immer wieder neuer Rennstrecken zu. (Wieland Herold)
Spieletelegramm:
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