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Gipf
Kris Burm, der schon mit INVERS sein gutes Händchen für taktische Spiele bewies, hat zusammen mit seinem Bruder einen Verlag gegründet, um das neue GIPF-Spieleprojekt zu starten. GIPF heißt auch das erste Spiel, das als Ausgangspunkt Spielern die Möglichkeit geben soll, verschiedene Spiele zu kombinieren. Er will damit dem abstrakten Spiel den Weg ebnen und hat dazu eine zweitägige Spielveranstaltung im November 97 in Antwerpen durchgeführt. Das Standardspiel wird auf einem HALMA-ähnlichen Brett gespielt. Jeder Spieler bringt im Basisspiel von Randpunkten aus einen seiner fünfzehn Spielsteine ins Spiel, dabei werden Spielsteine verschoben und man versucht, Steine zu fangen. Dies gelingt immer dann, wenn vier Steine einer Farbe hintereinander liegen. Spielsteine, die in der Verlängerung einer solchen Kette liegen, werden ebenfalls gefangen genommen. Die Steine des Gegners sind dabei endgültig aus dem Spiel, eigene Spielsteine können wieder eingesetzt werden. Dazu gibt es dann noch die GIPF-Variante mit drei Doppelsteinen und eine Turniervariante. Die Qualität dieses Spieles hat inzwischen auch einen großen Verlag überzeugt. In Nürnberg erscheint GIPF unter dem Label Schmidt-Spiele.
(Wieland Herold)
Gipf , Schmidt Spiele, Autor: Kris Burm
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