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Hoppla Elefant!
Der bekannte "Elefant im Porzellanladen" hat Pate gestanden bei der Spielidee von Hajo Bücken und Dirk Hanneforth in dem neuen Habaspiel "Hoppla Elefant". Wie in den letzten Jahren stets bei dieser Firma ist das Spiel fantastisch ausgestattet: Ein wundervoller, großer Spieplan, ein schöner Holzelefant, der in seinem Rüssel einen kleinen Baumstamm trägt, und das (Holz-)Geschirr, das auf Säulen plaziert wird. Das ganze ist ein Geschicklichkeitsspiel, in dem Raja, der Elefant, mit einem Holzstab vorsichtig durch die eng stehenden Säulen geschoben werden muß, ohne daß das Geschirr herunterfällt. Ein herrlicher Spielspaß für zwei bis vier Kinder ab fünf Jahren, bei dem auch Eltern das kleine Holztier gern mit fortbewegen.
(Wieland Herold)
"Hoppla Elefant!" von H. Bücken und D. Hanneforth, Haba, für 2 – 4 Spieler ab 5 Jahren
"Der Elefant im Porzellanladen" ist eine Redewendung, die jeder Grundlage entbehrt. Zwar wären die rießigen Dickhäuter durchaus in der Lage, einen Porzellanladen in kürzester Zeit zu zerlegen, doch gibt es kaum Tiere, die vorsichtiger und behutsamer ans Werk gehen, als die grauen Riesen. Doch sei's wie's sei, bei "Hoppla Elefant" ist Raja, ein kleiner Holzelefant der Übeltäter – so scheint es zumindest, denn bald zeigt es sich nämlich, daß er nur das tut, was ihm von seinen Treibern, den Spielern befohlen wird. Raja muß mit einem Holzbalken im Rüssel über einen Weg geführt werden, an dessen Rand Säulen stehen, auf denen verschiedene Gegenstände, zum Glück nicht wirklich aus Porzellan sondern aus Holz, stehen. Um den kleinen Elefanten zu bewegen, benützt man einen Holzstab und schiebt ihn damit. Das ist aber leichter gesagt als getan und so trottet Raja manchmal in eine nicht gewünschte Richtung. Wie viele Versuche man pro Runde hat, wird durch einen Würfelwurf bestimmt und da kann es dann manchmal sogar passieren, daß Raja den Holzbalken auf dem Kopf balancieren muß, was alles noch komplizierter macht. Gelingt es, Raja so durch zwei Säulen hindurchzubewegen, daß kein Geschirr herunterfällt, so darf man es als Belohnung kassieren und wer am Ende das meiste besitzt, hat gewonnen. An und für sich ist die Idee sehr nett und vom Material her gut gelungen, doch hakt es an einigen Stellen noch mit den Regeln. Hier sollte ein letzter Feinschliff vorgenommen werden. (Helmut Wresnik)
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