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Zahlendschungel
Die zweite echte Spieleneuheit dieses Jahres ist ein taktisches Würfelrechenspiel für zwei bis fünf Spieler ab acht Jahren. In einem Zahlendschungel versuchen die Spieler möglichst viele Wertsteine zu ergattern. Diese zehn Punktesteine werden zu Beginn verdeckt - da es unterschiedliche Wertigkeiten gibt - auf mittlere Zahlenfelder des Spielplans gelegt, der aus insgesamt 168 Zahlenfeldern besteht.
Der Startspieler würfelt mit vier Würfeln und versucht mit den Grundrechenarten, Potenzieren eingeschlossen, die Zahl eines Randfeldes zu erreichen. Gelingt ihm dies, wobei er für die Berechnung nicht alle Würfel nutzen muß, besetzt er dieses Feld mit einem seiner Spielsteine. Danach gelten für das weitere Spiel drei Grundregeln: Man darf seine Spielsteine auf freie Felder, deren Zahlen man berechnet hat und die an eigene Felder angrenzen, setzen. Es dürfen aber auch "Kundschafter" vorausgeschickt werden, die keine Bindung an eine Steinreihe haben. Landet man später neben einem Kundschafterfeld, darf man im nächsten Zug den Kundschafterstein durch einen eigenen ersetzen. Immer, wenn ein Spieler ein freies Feld besetzt oder auf einem Wertstein landet, endet sein Zug.
Mehrere Züge hintereinander sind ebenfalls möglich, da man sich fremden Kolonnen anschließen kann, um so gemeinsam schneller zu den Wertsteinen zu gelangen. Das Spiel endet, wenn alle Punktesteine eingesammelt sind. Der Spieler mit den meisten Punkten hat sich im Zahlendschungel erfolgreich bewährt. Wieland Herold "Zahlendschungel" von Reinhold Wittig, Perlhuhn
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